Berufsunf√§higkeitsabsicherung f√ľr Zahn√§rzte

Die sinnvolle Ergänzung: Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)

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Als sinnvolle Ergänzung zum berufsständischen Versorgungswerk haben viele Zahnärzte eine private Berufsunfähigkeitsversicherung bereits abgeschlossen. Das ist auch gut so, denn die Leistungsfälle nehmen zu. Laut dem Analysehaus Morgen & Morgen gab es 2014 unter den privat Versicherten mehr als 46.000 Leistungsfälle, ein neuer Höchstwert! Dabei nehmen die Fälle von Berufsunfähigkeit im Alter zu. Mehr als 5% aller Versicherten die älter als 50 sind, sind von einer Berufsunfähigkeit betroffen!

Berufsunf√§higkeitsversicherungen sind wie Autos ‚Äď sie entwickeln sich stetig weiter!

Die Entwicklung der Versicherungsbedingungen und der Beiträge war in den letzten Jahren sehr positiv. Alte Versicherungsbedingungen beinhalten noch verbraucherunfreundliche Punkte, wie z. B. das Verweisungsrecht auf einen anderen Beruf oder die fehlende Infektionsklausel, etc. Es ist insofern ratsam, die Bedingungen auf das aktuelle Niveau anzupassen.

Von einigen Versicherungsgesellschaften wurde mittlerweile die sogenannte Arbeitsunf√§higkeitsklausel eingef√ľhrt. Diese besagt, dass bei 6 Monate ununterbrochener Krankheit der Versicherer die vereinbarte Berufsunf√§higkeitsrente zahlt, auch wenn man noch nicht zu mindestens 50% berufsunf√§hig ist. F√ľr diese Berufsunf√§higkeitsrente ist lediglich die Vorlage der √§rztlichen Bescheinigung (gelber Schein) eines Facharztes erforderlich. Dieser Punkt ist deshalb so wichtig, da mehr als ein Drittel aller Ablehnungen von Leistungstarifen aufgrund des Nicht-Erreichens des BU-Grades herr√ľhren.

Gruppenversicherungsvertrag mit stark vereinfachter Gesundheitspr√ľfung erleichtert den Umstieg auf verbraucherfreundliche Bedingungen:

Eine Umstellung auf einen aktuellen Tarif ist nur mit erneuter Gesundheitspr√ľfung m√∂glich. Da die Versicherungsgesellschaften sehr viele detaillierte Fragen stellen und es h√§ufig zu Ablehnungen und Ausschl√ľssen kommt, haben wir mit der Bundeszahn√§rztekammer einen Gruppenversicherungsvertrag geschlossen. Dies hat neben einer Beitragsersparnis zudem den Vorteil, dass es lediglich drei Gesundheitsfragen zu beantworten sind. Die Annahme der Berufsunf√§higkeitsversicherung ist in sofern wesentlich h√∂her, als bei einer normalen Antragsstellung. Auch wird die Gefahr einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung wesentlich geringer.

Grunds√§tzlich empfehlen wir eine Pr√ľfung der bestehenden Berufsunf√§higkeitsversicherung, da neben verbesserten Bedingungen viele Versicherungen in der Vergangenheit auch nur bis zum 60. Lebensjahr abgeschlossen wurden. Insofern entsteht h√§ufig eine L√ľcke bis zum Ausscheiden aus dem Berufsleben. Wie oben beschrieben, ist dar√ľber hinaus noch die Anpassung auf die aktuellen Bedingungen zu empfehlen.

Nicht nur bei den Bedingungen, sondern auch bei den Beitr√§gen hat es eine positive Entwicklung gegeben. Trotz verbesserter Bedingungen sind die Beitr√§ge g√ľnstiger geworden, so dass selbst bei einem Wechsel Beitr√§ge eingespart werden k√∂nnen. Ein Beispiel verdeutlicht es:

Ein 34 Рjähriger Zahnarzt hat im Jahr 2007 eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen. Durch einen Wechsel in einen besseren Tarif spart er zusätzlich an Beitrag.

Jahr des Vertragsbeginns Monatlicher Beitrag (Zahlbeitrag)
2007 95,54 ‚ā¨
2016 68,63 ‚ā¨

 

Umstellung auf eine ‚ÄěBasis ‚Äď BU‚Äú:

Es besteht dar√ľber hinaus die M√∂glichkeit, die BU-Rente auch mit einer Basisrente zu kombinieren. Dies hat den Vorteil, dass die Beitr√§ge im Rahmen der sogenannten Schicht 1 steuerlich geltend gemacht werden k√∂nnen. Durch die steuerliche Absetzbarkeit sinkt der Aufwand f√ľr den Versicherungsschutz.

Hierzu ebenfalls ein Beispiel:

Ein 45-j√§hriger Zahnarzt m√∂chte eine BU-Rente in H√∂he von 3.000,- ‚ā¨ monatlicher Rente bis Endalter 65 abschlie√üen. Der Versicherungsschutz kostet bei einem g√ľnstigen Anbieter monatlich 169,60 ‚ā¨.

Wenn man nun die o. g. Absicherung mit einer Basisrente kombiniert, so betr√§gt der monatliche Beitrag 360,73 ‚ā¨. Durch die Absetzbarkeit der Beitr√§ge sinkt der ‚ÄěNettobeitrag‚Äú auf 230,57 ‚ā¨ im Jahr 2016. Im Jahr 2015 betr√§gt der Nettobeitrag nur noch 202,- ‚ā¨. Die sich daraus ergebende Altersrente ab dem 65. Lebensjahr betr√§gt 230,- ‚ā¨. (Quelle: eigene Berechnungen, ohne Gew√§hr)

Fazit:

Durch die Zahlung eines geringen Mehrbeitrags und die Kombination mit einer Basisrente erhält man eine zusätzliche Altersrente.

Lediglich die Leistung auch bei Pflegebed√ľrftigkeit fehlt bedingungsgem√§√ü in der ‚ÄěBasis-BU‚Äú.

Bei Interesse nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf